SG FC Hersbruck 3/SV Eintracht

Herzlich Willkommen bei der Eintracht Hersbruck 1949 e.V

"72" Jahre Tradition für unsern Sportverein 

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SATZUNG

 

  des Sportvereins Eintracht Hersbruck e.V.
§ 1
Der am 25. März 1949 zu Hersbruck gegründete Verein führt den Namen
"Sportverein Eintracht Hersbruck e.V.".
Er hat seinen Sitz in Hersbruck und ist in das Vereinsregister eingetragen.
§ 2
Der Verein ist Mitglied des Bayerischen Landes-Sportverbandes e.V. und erkennt dessen
Satzung an.
§ 3
a) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des
Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung (AO 1977).
Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Förderung der Allgemeinheit
auf dem Gebiet des Sports, im Einzelnen durch:
- Abhaltung von geordneten Leibes-, Sport- und Spielübungen, insbesondere zur Pflege
des Fußballsports
- Instandhaltung des Sportplatzes und des Vereinsheimes sowie der Turn- und Sportgeräte
- Durchführung von Versammlungen und sportlichen Veranstaltungen
- Ausbildung und Einsatz von sachgemäß vorgebildeten Übungsleitern.
b) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
c) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die
Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
d) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder
durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
e) Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.
§ 4
a) Mitglied kann jeder werden, der schriftlich oder mündlich beim Vorstand oder bei einem
Mitglied der Verwaltung um Aufnahme nachsucht.
Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Lehnt dieser den Aufnahmeantrag ab, so
steht dem Betroffenen die Berufung an die Verwaltung zu. Diese entscheidet mit
einfacher Mehrheit endgültig.
Die Mitgliedschaft wird erworben durch eigenhändige Unterschrift auf dem Antragsformular.
Bei minderjährigen Personen leistet die Unterschrift der gesetzlich Sorgeberechtigte.
Alle Mitglieder erkennen die sich aus dieser Satzung ergebenden Rechte
und Pflichten an und bekennen sich zu deren Einhaltung.
b) Ehrenmitglieder des Vereins bestimmt die ordentliche Mitgliederversammlung
(Jahreshauptversammlung) mit 2/3 Mehrheit auf alleinigen Vorschlag der Verwaltung.
c) Die Mitgliedschaft endet durch Austrittserklärung, Ausschluss oder Tod. Der schriftlich
der Vereinsverwaltung zu erklärende Austritt ist jederzeit zum Ende des Geschäftsjahres
möglich.
d) Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wegen
- erheblicher Verstöße gegen den Vereinszweck
- mindestens einjähriger Beitragsvorenthaltung, trotz zwei maliger schriftlicher
Mahnungen
- sonstigen erheblichen vereinsschädigenden Verhaltens, insbesondere unsportliches
Verhalten oder wiederholte Verstöße gegen die Rechtsordnung.
Über den Ausschluss entscheidet die Verwaltung mit 2/3 Mehrheit. Dem Mitglied ist
vorher Gelegenheit zur Äußerung zu geben. Gegen den Beschluss der Verwaltung ist
innerhalb von vier Wochen nach seiner Bekanntgabe die schriftliche Anrufung der
Mitgliederversammlung zulässig. Diese entscheidet alsdann mit 2/3 Mehrheit auf ihrer
ordentlichen Versammlung, sofern vorher keine außerordentliche Mitgliederversammlung
stattfindet.
Wenn es die Interessen des Vereins gebieten, kann die Verwaltung ihren Beschluss
schon vor Rechtswirksamkeit für vorläufig vollziehbar erklären. Die Wiederaufnahme
eines ausgeschlossenen Mitgliedes ist frühestens nach Ablauf eines Jahres möglich.
Über den Antrag entscheidet das Organ, das letztlich über den Ausschluss entschieden
hat.
e) Mit dem Austritt oder Ausschluss eines Mitgliedes erlöschen dessen sämtliche satzungsgemäßen
Rechte. Die Erfüllung von materiellen oder finanziellen Verpflichtungen gegenüber
dem Verein bleiben jedoch bis zum Ausgleich im vollen Umfang bestehen.
f) Ein Mitglied kann aus den gleichen wie in d) genannter Gründen durch einen Verweis
oder durch eine Geldbuße bis zum Betrag von 100.- DM und/oder mit einer Sperre von
längstens einem Jahr an der Teilnahme an sportlichen, oder sonstigen Veranstaltungen
des Vereins oder der Verbände, welcher der Verein angehört, gemaßregelt werden.
Gegen diese Maßnahme ist ein Rechtsmittel ausgeschlossen.
g) Alle Beschlüsse sind dem betroffenen Mitglied mit eingeschriebenem Brief zuzustellen.
§ 5
Vereinsorgane sind:
a) der Vorstand
b) die Vereinsverwaltung
c) die Mitgliederversammlung.
§ 6
Der Vorstand besteht aus dem 1. und 2. Vorsitzenden, die den Verein gerichtlich und außergerichtlich,
je a l l e i n, vertreten. Im Innenverhältnis zum Verein ist der 2. Vorsitzenden
jedoch zur Vertretung des 1. Vorsitzenden nur im Falle dessen Verhinderung berechtigt.
Der Vorstand wird jeweils auf die Dauer von zwei Jahren von der Mitgliederversammlung
(Jahreshauptversammlung) gewählt.
Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vor Ablauf der Amtsperiode aus, so ist von der
Vereinsverwaltung innerhalb von 21 Tagen ein neues Vorstandsmitglied für die Restzeit
hinzuzuwählen.
Der Vorstand führt die einfachen Geschäfte der laufenden Verwaltung selbständig. Er darf im
übrigen Geschäfte bis zum Betrag von 200.- DM im Einzelfall ohne Beteiligung der Verwaltung
alleine ausführen. Darüber hinaus bedarf der Vorstand der vorherigen Zustimmung der
Verwaltung oder, wenn diese eine Entscheidung ablehnt, der vorherigen Zustimmung der
Mitgliederversammlung. Die Einschränkungen gelten im Innenverhältnis.
§ 7
Die Vereinsverwaltung besteht aus:
a) 1. Vorsitzenden
b) 2. Vorsitzenden
c) Schriftführer
d) Schatzmeister (Kassier)
e) Sport- und Spielleiter
f) Jugendleiter
g) Zwei Beisitzer ohne Amt
Die Verwaltungsmitglieder (c bis g) werden gleichzeitig mit dem Vorstand auf die Dauer von
zwei Jahren von der Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) gewählt.
Die Aufgaben der Verwaltung liegen in der ständigen Mitwirkung bei der Führung der
Geschäfte durch den Vorstand.
Den Verwaltungsmitgliedern obliegen insbesondere folgenden Aufgaben:
a) Der 1. Vorsitzende leitet die Verhandlungen der Verwaltung und überwacht die Durchführung
der Vereinsangelegenheiten sowie die Beachtung der Satzungsbestimmungen.
b) Der 2. Vorsitzende nimmt bei Abwesenheit des 1. Vorsitzenden dessen Aufgaben im
vollen Umfang wahr.
c) Der Schriftführer erledigt die gesamte Vereinskorrespondenz und fertigt über alle
Verhandlungen der Verwaltung und der Mitgliederversammlung Niederschriften, die vorn
Sitzungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen sind.
d) Der Schatzmeister (Kassier) verwaltet das Vereinsvermögen und erledigt die laufenden
Geldgeschäfte. über das abgelaufene Geschäftsjahr gibt er bei der Mitgliederversammlung
(Jahreshauptversammlung) einen Rechenschaftsbericht ab. Die Einnahmen und Ausgaben
sind vorher von zwei durch die Mitgliederversammlung bestimmte Kassenrevisoren anhand
der Belege zu überprüfen.
e) Der Sportleiter ist für die Durchführung des gesamten Sportbetriebes verantwortlich. Er
bestimmt die Mannschaftsaufstellung abschließend, soll sich jedoch vom Trainer und
vom Spielführer beraten lassen. Bei Unstimmigkeiten entscheidet der Vorstand.
Spielführer und Spieler haben den Anordnungen des Spielleiters Folge zu leisten.
f) Der Jugendleiter ist für die Durchführung des gesamten Jugendspielbetriebes
verantwortlich und vertritt die Belange der Jugend in der Verwaltung. Ihm sind für jede
Jugendmannschaft Betreuer zu bestellen, die von der Mitgliederversammlung
(Jahreshauptversammlung) in einem Wahlakt bestimmt werden.
g) Die Beisitzer ohne Amt sollen die Beschlüsse der Verwaltung neutral und uneigennützig
mittragen.
Die Vereinsverwaltung fasst ihre Beschlüsse mit Stimmenmehrheit. Jedes Verwaltungsmitglied
hat dabei eine Stimme. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden.
Die Verhandlungen der Vereinsverwaltung sind geheim. Bricht ein Verwaltungsmitglied die
Schweigepflicht, so kann es aus dem Verein ausgeschlossen werden.
§ 8
Mitgliederversammlung
Die ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) findet im ersten Monat
des neuen Geschäftsjahres statt.
Wahlberechtigt und wählbar sind alle Mitglieder, die am Tage der Versammlung das 18. Lebensjahr
vollendet haben.
Die Versammlung beschließt über die Entlastung und Wahl des Vorstandes und der Vereinsverwaltung,
über Satzungsänderungen und den Vereinsbeitrag sowie über alle Punkte die
Gegenstand der Tagesordnung sind; sie bestimmt ferner durch Wahlakt jeweils für ein Jahr
- zwei Kassenprüfer (Revisoren) - drei Ältestenräte
- die Mannschaftsbetreuer
- den Platzwart
- die Platzkassiere.
Vor jeder Neuwahl des Vorstandes und der Verwaltung ist von der Versammlung ein dreiköpfiger
Wahlausschuss zu berufen, der die Wahlvorschläge der Versammlung zur Abstimmung
unterbreitet und den satzungsgemäßen Wahlakt sicherstellt. Der Älteste des Wahlausschusses
ist zugleich der Wahlvorstand.
Wahlvorschläge sind bis spätestens 10 Tage vor der Mitgliederversammlung dem 1.
Vorsitzenden vorzulegen, der diese an den Wahlausschuss weiterleitet.
Zur Wahl könne nur Mitglieder vorgeschlagen werden, die bei der Versammlung anwesend
sind oder deren schriftliche Wahlannahme des ihnen zugedachten Amtes vorliegt.
Der Wahlakt erfolgt bei nur einem Wahlvorschlag durch Handaufheben, bei mehreren
Vorschlägen durch geheime schriftliche Stimmabgabe.
Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder
beschlussfähig; sie entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit
erfolgt Stichwahl. Satzungsänderungen erfordern eine 2/3 Stimmenmehrheit.
Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift aufzunehmen, die vom Sitzungsleiter und
dem Verfasser zu unterzeichnen ist. Sitzungsleiter ist vorbehaltlich § 7b der 1. Vorsitzende.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist auf Verlangen von 1/5 aller
Vereinsmitglieder oder auf Beschluss der Verwaltung einzuberufen.
Die Einberufung der Mitgliederversammlung wird unter Angabe der Tagesordnung
mindestens 14 Tage vorher in dem Publikationsmittel des Vereins und im Lokalteil der
Hersbrucker Zeitung bekannt gemacht. Regelmäßige Tagesordnungspunkte sind:
a) Bericht des Schriftführers vom Vorjahr
b) Jahresbericht des 1. Vorsitzenden
e) Berichte des Kassiers und der Kassenprüfer
d) Berichte des Spielleiters und der Mannschaftsbetreuer
e) Entlastung des Vorstandes und der Verwaltung (zweijährig)
f) Aussprache
g) Neuwahl des ·Vorstandes und der Verwaltung (zweijährig)
h) Wahl der Mannschaftsbetreuer u. sonstigen Funktionäre (einjährig)
i) Sonstiges und Anträge
§ 9
Das Geschäftsjahr beginnt am 01.06. und endet am 31.05. jeden Jahres.
Alle Einnahmen (Aufnahmegebühren, Mitgliedsbeiträge, Spenden, Zuschüsse und etwaige
Gewinne) dürfen nur zur Erreichung des satzungsgemäßen Zweckes verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglied auch keine
sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Ausscheidende Mitglieder haben keinerlei
Ansprüche auf das Vereinsvermögen.
Es darf keiner Person durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind
oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
§ 10
Für die im Verein betriebenen Sportarten können Abteilungen mit Genehmigung der Vereinsverwaltung
gebildet werden. Den Abteilungen steht nach Maßgabe der Beschlüsse der
Verwaltung das Recht zu, in ihren eigenen sportlichen Bereichen tätig zu sein
Die Abteilungen können kein eigenes Vermögen bilden.
§ 11
Jedes Mitglied ist zur Zahlung der Aufnahmegebühr und des Beitrages verpflichtet. über die
Höhe und Fälligkeit der Geldbeträge beschließt die ordentliche Mitgliederversammlung
(Jahreshauptversammlung).
§ 12
Die Mitgliederversammlung kann eine Finanz-, Ehrengerichts- und eine Jugendordnung mit
einfacher Stimmenmehrheit sowie die Einsetzung von Ausschüssen für die Wahrnehmung
besonderer Aufgaben beschließen.
§ 13
Der Verein haftet gegenüber seinen Mitgliedern nicht für Körper- und Sachschäden infolge
der Beteiligung an Sportveranstaltungen sowie für Diebstähle oder Sachbeschädigungen in
oder auf den vereinseigenen Anlagen.
§ 14
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu diesem Zweck mit einer vierwöchigen
Frist einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. In dieser Versammlung
müssen 4/5 der Mitglieder anwesend sein. Zur Beschlussfassung ist eine 3/4 Stimmenmehrheit
notwendig. Kommt eine Beschlussfassung nicht zustande, so ist innerhalb von 14
Tagen eine weitere Mitgliederversammlung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl
der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist. Darauf ist bei der erneuten Einberufung
hinzuweisen.
In der gleichen Mitgliederversammlung haben die Mitglieder die Liquidatoren zu bestellen,
die dann die laufenden Geschäfte abzuwickeln und das vorhandene Vereinsinventar in Geld
umzusetzen haben.
Das nach Auflösung, Aufhebung oder Wegfall seines bisherigen Zweckes verbleibende
Vermögen ist dem bei der Vereinsgründung finanziell maßgeblich beteiligten "Katholischen
Gesellenverein Hersbruck" (Kolpingsfamilie) oder deren Nachfolger für soziale Jugendpflege
mit der Maßgabe der unmittelbaren und ausschließlich gemeinnützigen Verwendung im
Sinne dieser Satzung zuzuführen.
Beschlüsse über Satzungsänderungen und über die Auflösung des Vereins sind dem
zuständigen Finanzamt anzuzeigen. Satzungsänderungen, welche die in § 3 genannten
gemeinnützigen Zwecke betreffen, bedürfen der Einwilligung der zuständigen
Finanzbehörde.
§ 15
Diese Satzung tritt mit Eintragung in Kraft.
Die Satzung vorn 05. April 1952, eingetragen am 02. Februar 1954 unter Nr. 52 in das Vereinsregister
beim Amtsgericht Hersbruck, geändert mit Beschluss der Mitgliederversammlung vom
20. April 1963, geändert mit Beschluss der Mitgliederversammlung vom 24. April 1971, geändert
mit Beschluss der Mitgliederversammlung vom 08. Mai 1976,

tritt mit dem gleichen Tage außer Kraft.
Hersbruck, 01. Juni 1984
gez. Josef Patermann
1. Vorsitzender

 
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